PERU 2026

 

30.7.2026

 

Ja griaß Euch!

Aus welchen Gründen auch immer habe ich seit Beginn dieser bislang  8. Etappe nichts mehr hier geschrieben. Ich war einfach zu nachlässig und wahrscheinlich auch ein Stück weit zu faul. Aber wahrscheinlich ist es auch ein Stück weit meine Abneigung gegen das Internet, weil man einfach zu viel Zeit damit verscheißt und Energie für unwichtige Dinge verschwendet.

Ich bin müde. Ich habe viel erlebt in den letzten drei Monaten, vor allem habe ich sehr viel davon festgehalten und nach das kostet seine Energie.

Seit dem 11. April bin ich nun unterwegs, und wieder ist eine Etappe meines Weltumrundungsprojektes Vergangenheit. Seltsam schnell verging die Zeit und die Menge an Eindrücken ist doch beachtlich zumindest aus meiner Sicht. Bisher war ich in keinem Land am Stück so lange wie nun in Peru, doch geplant war das freilich nicht. Ursprünglich wollte ich bis in den Norden von Kolumbien fahren und in Cartagena den Wüstenfuchs für ein halbes Jahr parken, doch gibt es in diesem Land sowie auch in Ecuador keine legale Möglichkeit, ein Fahrzeug länger als drei Monate zu parken. Ich dachte, ich könne das ähnlich wie in Peru checken, doch das stellte sich als Fehlannahme heraus und so musste ich wiederum in Peru auf diese Möglichkeit zurückgreifen. Und dieser Umstand hat mich dazu bewogen, eben letztlich die gesamte Zeit dieser achten Etappe in Peru zu verbleiben und, ...., es hat sich ausgezahlt. Peru ist ca. dreimal so groß wie Deutschland, aber lediglich rund 40 % der Einwohner, die allerdings gleichmäßig auf das Land verteilt sind. So ist dies zumindest mein Eindruck, und erwähnenswert, weil ich nie das Gefühl der Einsamkeit verspürte. Egal wo, überall begegnete ich Einheimischen, die auch in den steilsten Geländebereichen landwirtschaftlich nutzten. 6500 Kilometer habe ich in dieser Zeit zurückgelegt, an sich gar nicht so viel, doch waren manche Bergstraßen ob der auffällig schlechten Zustände und wegen des Kurvenreichtums doch extrem mühsam zu fahren und  deshalb auch sehr unterdurchschnittlich schnell zu bewältigen, allerdings in sehr schönen Gegenden.

Das Interessanteste sind für mich allerdings zweifellos die alten Kulturen in Peru, die abgesehen von der relativ jungen Inka Kultur bis 5000 Jahre zurückreichen. Es sind dies die ältesten Zivilisationen des Kontinents und unzählige archäologische Stätten standen auf meiner Liste, die ich schwerpunktmäßig quasi abarbeite.  Letztlich sind es ein paar Örtlichkeiten von noch viel mehr, die oft auch bislang dem Tourismus nicht unbedingt zum Opfer fielen. Für viele sind das alles nur "Steinerhaufen", für mich allerdings Tore in uns leider zu sehr verborgene Welten der Vergangenheit. Die Deutungshoheit der sogenannten geschichtlichen Experten scheint mir oft mehr als fraglich, zumindest kann leicht angezweifelt werden, ob die Vermutungen oft vielleicht nicht viel weniger wahr sind als suggeriert. Egal, faszinierend waren für mich diese Orte der Vergangenheit aus den unterschiedlichsten Gründen allemal.

Sehr reizvoll sind die landschaftlichen Gegensätze, die Peru zu bieten hat. Von der trockenen Pazifikküste über die Anden nach Osten bis ins Amazonas Tiefland kann reichhaltiges Fotomaterial gesammelt werden.

Alles in allem ein super interessantes Land mit auch ein paar Abstrichen, wie z.B. der Müll, der leider scheinbar ohne  Nachdenken nach wie vor in die Natur eingebracht wird. Dahingehend hat sich im Vergleich zu meinem Besuch 2013 kaum etwas verbessert. Doch weitestgehend jeder Tag war es wert in Peru gewesen zu sein. Ein empfehlenswerter Land jedenfalls.

Nun bin ich erst einmal wieder daheim, und froh gut zurück zu sein. Der neue Countdown läuft bereits. Wahrscheinlich rund 250 Tage bleibe ich hier. "Schaumamal"!!

LG, Friedl

 

 

20.3.2026

 

Grüß Euch,

 der Countdown rennt, in genau drei Wochen geht es los, und erwartungsgemäß wird es wieder eng werden, um alles unter einen Hut zu bekommen. Die letzten Vorträge in dieser Woche haben mich noch durch Deutschland touren lassen. Wiesbaden, Nürnberg, Regensburg und Augsburg, in den jeweiligen Filialen von Globetrotter standen am Plan und erstaunlicherweise ging es diesmal auch relativ pünktlich mit dem Zug zu.

Die nächsten Wochen ist jetzt noch einiges zu erledigen, aber glücklicherweise ist im Prinzip alles eh gut am Laufen. Wie bereits schon früher erwähnt, geht es am 10.April Richtung Peru los, genauer gesagt nach Cusco, wo der Wüstenfuchs auf mich wartet. Die Reiseabenteuerlust setzt bereits jetzt schon ein und ich freu mich riesig auf die nächste, die 8. Etappe.

Peru hat vieles zu bieten, und eine echter Vorteil diesmal ist vielleicht, dass ich schon vor 13 Jahren durch Peru reiste und nun ganz gezielt noch besonders coole Plätze anlaufen kann, die ich zwar teilweise schon kenne, doch gerade deshalb lassen sich spezielle Plätze "energetisch" und fotografisch noch gezielter nutzen. Freilich wird sich in den letzten !0 Jahren einiges auch verändert haben, doch manches wird vielleicht noch besser werden als damals - ich darf gespannt sein. 

So sind jetzt die nächsten Tage mitunter auch davon geprägt, sich tatsächlich vorzuüberlegen, wie die Route gehen wird, aber letztlich werde ich das wie immer erst vorort endgültig entscheiden, denn viele Faktoren spielen da eine Rolle, bis hin zu den jahreszeitlichen Bedingungen.

Vor allem wird die Zeit eine besondere Stellung einnehmen, denn eigentlich ist geplant, bis an die Norküste von Kolumbien zu kommen und dort den Pinz zu parken, doch alles deutet auf eine Planänderung bereits jetzt hin, dies primär in Abhängigkeit, wo und wie lange ich den Pinz in weiterer Folge in den Ländern parken kann und das möglichst auf legalem Wege. Denn die üblichen drei Monate werden auch nächstes Mal zu wenig sein. So gibt es derzeit einmal eine Option in Ecuador. Es wird sich zeigen, was sich noch auftut. 

Fest steht: Es werden jedenfalls drei intensive Monate  und der Erlebnisfaktor wird sicherlich nicht gering ausfallen.

Man wird sehen. Melde mich sicher vor der Abfahrt nochmals wieder.

LG Friedl

 

 

20.3.2026

Grüß Euch,

 der Countdown rennt, in genau drei Wochen geht es los, und erwartungsgemäß wird es wieder eng werden, um alles unter einen Hut zu bekommen. Die letzten Vorträge in dieser Woche haben mich noch durch Deutschland touren lassen. Wiesbaden, Nürnberg, Regensburg und Augsburg, in den jeweiligen Filialen von Globetrotter standen am Plan und erstaunlicherweise ging es diesmal auch relativ pünktlich mit dem Zug zu.

Die nächsten Wochen ist jetzt noch einiges zu erledigen, aber glücklicherweise ist im Prinzip alles eh gut am Laufen. Wie bereits schon früher erwähnt, geht es am 10.April Richtung Peru los, genauer gesagt nach Cusco, wo der Wüstenfuchs auf mich wartet. Die Reiseabenteuerlust setzt bereits jetzt schon ein und ich freu mich riesig auf die nächste, die 8. Etappe.

Peru hat vieles zu bieten, und eine echter Vorteil diesmal ist vielleicht, dass ich schon vor 13 Jahren durch Peru reiste und nun ganz gezielt noch besonders coole Plätze anlaufen kann, die ich zwar teilweise schon kenne, doch gerade deshalb lassen sich spezielle Plätze "energetisch" und fotografisch noch gezielter nutzen. Freilich wird sich in den letzten !0 Jahren einiges auch verändert haben, doch manches wird vielleicht noch besser werden als damals - ich darf gespannt sein. 

So sind jetzt die nächsten Tage mitunter auch davon geprägt, sich tatsächlich vorzuüberlegen, wie die Route gehen wird, aber letztlich werde ich das wie immer erst vorort endgültig entscheiden, denn viele Faktoren spielen da eine Rolle, bis hin zu den jahreszeitlichen Bedingungen.

Vor allem wird die Zeit eine besondere Stellung einnehmen, denn eigentlich ist geplant, bis an die Norküste von Kolumbien zu kommen und dort den Pinz zu parken, doch alles deutet auf eine Planänderung bereits jetzt hin, dies primär in Abhängigkeit, wo und wie lange ich den Pinz in weiterer Folge in den Ländern parken kann und das möglichst auf legalem Wege. Denn die üblichen drei Monate werden auch nächstes Mal zu wenig sein. So gibt es derzeit einmal eine Option in Ecuador. Es wird sich zeigen, was sich noch auftut. 

Fest steht: Es werden jedenfalls drei intensive Monate  und der Erlebnisfaktor wird sicherlich nicht gering ausfallen.

Man wird sehen. Melde mich sicher vor der Abfahrt nochmals wieder.

LG Friedl