Aktueller Reisestatus & Livetracking

12.01.2023

Jänner 2023 "Last News"

JÄN 2023


Seit dem Dezember hat sich doch Einiges getan, nicht nur das Jahr hat gewechselt sondern auch ich das Land.
Zuerst noch in Uruguay unterwegs, davon zwei Wochen zu Zweit, folgte Argentinien Richtung Westen. Rückblickend ist Uruguay sehr eigen, insbesondere aus meiner Sicht.
Ein verhältnismäßig weit entwickeltes Land, das, mir scheint so,  relativ wenig unentdeckte Besonderheiten aufweist. Preislich recht hoch angesiedelt, mit einem Hauch europäischgermanischem Flugrost, aber relativ dünn besiedelt, sieht man von den schönen Küstenregionen ab. Ein Land, das sichtlich auch für viele zum Niederlassen geeignet erscheint.
Unterm Strich bleibt: Schön aber relativ unspektakuläre, wahrscheilich spielt Zeit und die Suche nach dem besonderen Detail eine gewisse Rolle. Letztlich wurde es mir aber auch gefühlt zu teuer, betrachtet man die hiesigen Spritpreise, die sich zwar noch immer einiges unter den heimatlichen  Niveau bewegen, aber doch mit umgerechnet 1,6 Euronen pro Liter Diesel ein guter Indikator für das Gesamtniveau des Landes zu sein scheinen. Außerdem bleibt für mich der Beigeschmack, nicht in einem Land des Abenteuerreisens, so wie ich mir es vorstelle, zu sein. Doch zwei Dinge möchte ich nicht uinerwähnt lassen. Zum einen hatte ich an der Südostküste des Landes Richtung Brasilien an ein paar Abschnitten das Gefühl durchaus auch hier theoretisch seßhaft werden zu können. Zum anderen, sieht man von der relativen Einwohnerdichte an der Küste ab, gefällt mir die Tatsache, dass Uruguay ein Land ist, das halb so groß wie Deutschland ist, aber nur 3,5 Mio. Einwohner zählt, und somit spürbar eine gewisse Ruhe asstrahlt.
Doch letztlich wurde es mir einfach zu flach und eintönig, und gerade rechtzeitig zum großen Finale des Herrn Messi Nummer 10 kam  ich ins argentinische Colon, und war sehr beeindruckt über die Siegesatmosphäre und die zuvor erlebte emotionale Achterbahn der argentischen Fans. Pure Freude, zu tiefste betroffenheit und letztlich der helle Wahnsinn. Danke meinerseits dies miterlebt haben zu können.
Danach blieb es reisetechnisch weiterhin ziemlich flach und die argentinische Pampa hat diesbezüglich lediglich den Vorteil der relativ schnellen Kilometerbewältigung.
Dann Cordoba, dem österreichischen Fußballhirn (WM 78) bis in alle Ewigkeit eingebrannt, eine riesige, interessante Stadt mit geschichtlichkulturellem Zentrum, allerdings ein Menschen- und Autogewurl der Sonderklasse. Weihnachten einmal anders, und das Glück am 25.Dezember durch ein nahezu menschenleeres Cordoba zu fahren, zeichneten diesen Stadtbesuch wohl aus.
Die ersten Vorboten der Anden sind gleich an der Hintertür Cordobas zu sehen, und das Reiseherz schien gleich schneller zu schlagen und nach einer weiteren Durststrecke danach wieder durchs Flache erreichte ich die Weinstadt Mendoza am Fuße der riesigen Gebirgskette der Anden.
Eine Verschnaufpause auf einem Campingplatz am Stadtrand Mendozas, ein paar Flüge mit dem Paragleiter, Auspruffreparaturen am Pinz stellten die nächsten Programmpunkte.  Der Wüstenfuchs, der übrigens auch wieder einmal erstmalig seit 2019 am Weg nach Mendoza die 2000er Marke, die Seehöhe betreffend, überschreiten durfte, fühlte sich sichtlich wohl.
Der Reisecharakter hat sich nun wieder merklich ins mir eher Passende gewandelt - Berge, Schotterstraßen, Ruhe, scheinbar alte Welten. Doch auch Argentinien wandelte sich etwas seit meinem ersten Besuch vor rund 10 Jahren. Die Umwelt ist merklich sauberer geworden, der Tourismus ist eindeutig auf dem Vormarsch, es wurde Witterung hinsichtlich des fremden Geldes aufgenommen, und vieles Schöne mit der Ausrede "Zum Schutz der Natur!" verkomerzialisiert und in Nationalparks mit monetären Regeleintritten verwandelt. Die Größe des Landes und die Schroffheit der Anden bewahren aber doch noch einiges Abenteuerliches. So war ich im Valle de Hermosa, ein Stück hinter dem Schiort Las Lenas. Wunderschön und bereits spürbar scheinbar dem Tourismus geopfert, ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis ein registriertes Gebiet mehr zum Schutz des Geldverdienens auf der Liste steht.
Gerade noch rechtzeitig dort gewesen. Außerordentlich cooles Gebiet.
Der weitere Plan:
Durch die Anden entlang Richtung Norden von Mendoza bis zur bolivianischen Grenze, ein Teil auch wieder zu Zweit.
Bis Ende März im Land und dann wieder mal heim.  

Gruß in die Heimat,

Friedl   

 

Auf INSTAGRAM (#aroundtheearth.world) wird es ein paar Infos geben und wer wissen will, wo ich gerade bin, findet die aktuelle Position im LIVE TRACKING unter
https://eur-share.inreach.garmin.com/FriedlSwoboda
... und wer Lust hat, kann mich auch telefonisch auf whatsapp erreichen, so ich hier grad ein  Internetz hab (alles ein bisserl anders als in Europa, aber eben normal) .

Saludos,
Friedl

 

P.S.: GESCHENKSTIP --> mein Buch ... wenn möglicher hier bei der Buchschmiede bestellen ,da hab ich wenigstens was davon ;-) , oder bei mir direkt, das geht auch, denn der private Versand ist auch organisiert.

 

 

 

 

Die letzten Reiseberichte sind hier im (B)LOGBUCH zu sehen, sowie  Aktuelles auch hier auf INSTAGRAM

 

 

MEIN BUCH !!
Bestellung bei mir per mail unter friedl(at)impulsartive.at
Bestellung online im Buchshop von https://www.buchschmiede.at/
Bestellung in jeder Buchhandlung:

ISBN: 978-3-99139-103-6

Gruß, Friedl

 

 

 

https://www.instagram.com/aroundtheearth.world/
 

Das Projekt

"Around the Earth"

 

Primär handelt es sich um die Dokumentation eines Reiseabenteuers einmal rund um die Erde. Dies soll sich allerdings nicht bis ins letzte Detail erstrecken, sondern hier auf dieser Seite lediglich den Status Quo der Reise festhalten.
Das Projekt "UM DIE ERDE" hatte seinen ursprünglichen Beginn im Juli 2018 und sollte innerhalb von 4 Jahre abgeschlossen sein und bis dahin zusammen mit dem "Wüstenfuchs", ein STEYR-PUCH PINZGAUER 6x6, einmal um den Globus geführt haben.
Doch – wie so oft im Leben – ist alles ganz anders gekommen.  
Mit April 2020 fand das Reiseprojekt damals gerade in Magadan im fernen Osten Russlands, ein relativ abruptes und scheinbares Ende und eine Rückkehr nach Österreich ohne den Wüstenfuchs wurde notwendig.
Der Pinzgauer mußte in Russland zurückbleiben und der ursprüngliche Plan, nämlich von Magadan dann nach Wladiwostok zu fahren und von dort nach Mexiko zu verschiffen, musste vorläufig begraben werden. Der Wüstenfuchs blieb somit bis August 2021 in Magadan in einer Garage zurück und ich konnte dann erst aufgrund der gelockerten Weltumstände nach Russland fliegen, um den Wüstenfuchs heimzuholen. Die Rückfahrt nach Salzburg durch ganz Russland in 59 Tagen erwies sich als eigenes Projekt im Gesamtprojekt und in der Nachschau betrachtet scheint mir die derzeitige Situation nicht als die schlechteste. Nach nunmehr 55.000 Kilometern und einem Aufenthalt in Österreich von Oktober 2021 bis November 2022 stehen wir, also der Wüstenfuchs und ich wieder am Start.

Der Plan: Ab November wird sich er Wüstenfuchs in Südamerika befinden und ich werde zeitweise  bei ihm seinund mich Stück für Stück die nächsten 2 Jahre bis nach Mexiko hocharbeiten und dann überlegen, wohin es dann weitergeht. Geplant wäre eine Verschiffung nach Wladiwostok zu bewerkstelligen, doch dies hängt natürlich von der Weltsituation ab. 
   

"Der Wüstenfuchs"

Der "Wüstenfuchs", ein 6x6 Steyr-Puch Pinzgauer 718T, Baujahr 1990, ist mein Kumpan bei diesem Reiseprojekt . Mit ihm soll es einmal um die Erde gehen. Ein "echter Partner" ohne Elektronik, mechanisch roh, eigentlich unverwüstlich und optimal, um "unplugged" unterwegs zu sein - auf einem Weg, der sicherlich abseits des Üblichen, und vorallem weit weg vom Mainstream unserer Gesellschaft verlaufen wird.

 

Sponsoren und Unterstützer